Personalentwicklung im Bahnsektor
Fit für die Schiene.
Damit der Zug nicht ohne Sie abfährt
Die Coachings von Silvester Stöger stärken unsere Mitarbeitenden insbesondere in den Bereichen Resilienz, Stressbewältigung und Entscheidungsfähigkeit im Arbeitsalltag.
Ferrolog
Eisenbahn-Verkehrsunternehmen (EVUs)
arbeiten mit Menschen unter besonderem Druck.
Hohe Verantwortung, Schichtbetrieb, Isolation und Monotonie im Führerstand, kurzfristig kommunizierte Dienstpläne, und täglich neue Konflikte mit Fahrgästen. Und das alles in einer Branche, die gleichzeitig händeringend nach Personal sucht und teuer in dessen Ausbildung investiert. Angesichts der beabsichtigen Verkehrsverlagerung auf die Schiene werden alleine in Deutschland voraussichtlich 5.000 bis 10.000 zusätzliche Lokführer:innen pro Jahr gesucht. Quelle: Allianz pro Schiene.
Personalentwicklung im Bahnsektor bedeutet für mich, Mitarbeitende dabei zu unterstützen, trotz hoher Belastung im Job, ihre individuelle Lebensqualität zu finden, damit sie weiterhin auch Erfüllung an ihrer Arbeit finden.
Streckenübersicht - 6 Stationen
Halt 1
Coaching
Wer viel trägt, braucht irgendwo einen Ort, wo es abgelegt werden darf.
Lokführer:innen verbringen Stunden allein im Führerstand und tragen die volle Verantwortung. Es ist eine Arbeit, die von außen einfach aussieht, es aber oft nicht ist. Herausfordernde Dienstpläne, Nachtschichten und Monotonie treffen auf hohes Risiko – ein überfahrenes Signal kann schon fatale Folgen nach sich ziehen.
Zugbegleiter:innen stehen täglich Menschen gegenüber, die ihren Frust mitbringen. Das führt unausweichlich zu Konflikten.
Ich biete Einzel-Coaching für Mitarbeitende auf allen Ebenen und biete einen Raum, in dem die beruflichen aber auch privaten Belastungen da sein dürfen. Von dort aus schauen wir wie eine Person wieder in ihre Leistungsfähigkeit kommt.
Bei Bedarf arbeite ich mit PEP® (einer Methode zur gezielten Stressregulation). Sie ist besonders dann wirksam, wenn der Körper bereits erschöpfter ist, als der Kopf zugeben will.
Halt 2
Onboarding-Begleitung
Neue Mitarbeitende kommen nicht als leeres Blatt.
Die Ausbildung zum Lokführer dauert bis zu einem Jahr. Das Unternehmen investiert viel (Zeit, Geld, Beziehung) ohne die Sicherheit das Personal halten zu können. Neue Mitarbeitende schützen sich anfänglich, das ist normal. Sie wissen noch nicht ob sie vertrauen können, ob sie passen, ob sie bleiben wollen. In dieser Phase passiert vieles meist unbemerkt.
Ich begleite neue Mitarbeitende im Onboarding mit vertraulichen Einzelgesprächen. Nicht um sie zu optimieren, sondern damit sie sich dem Unternehmen und sich selbst gegenüber früh genug öffnen können. Nur dann ist eine gezielte Talenteentwicklung erst möglich.
Halt 3
Kommunikations-Training
Im Bahnbetrieb ist Kommunikation keine Soft-Skill-Übung.
Sie ist eine Sicherheitsfrage.
Zugbegleiter:innen und Servicepersonal treffen täglich auf Menschen, die gestresst, unzufrieden oder schlicht schwierig sind. Verbale oder körperliche Aggression, und Eskalation gehören zum Alltag, und kaum jemand hat je gelernt, damit wirklich umzugehen.
Im Kleingruppenworkshop (bis 10 Personen) arbeiten wir daran, wie Botschaften ankommen, was Konflikte eskaliert und was sie löst, und wie man auch in schwierigen Momenten klar und ruhig bleibt. Das Ergebnis sind Mitarbeitende, die nicht einfach ertragen, sondern die wissen was sie tun.
Halt 4
Moderation
Wenn wichtige Gespräche im Schichtbetrieb keinen Platz finden.
Bahnunternehmen haben ein strukturelles Problem mit Kommunikation: Die Menschen die miteinander reden müssten, sind selten zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Und wenn sie es sind, fehlt oft jemand der den Rahmen hält, damit alle zu Wort kommen, die Agenda nicht ausufert, und das was eigentlich gesagt werden müsste, auch gesagt wird.
Als externer Moderator komme ich ohne interne Vorannahmen in den Raum. Ich halte den Prozess, sachlich, neutral, und mit einem Auge für das was in der Gruppendynamik passiert.
Geeignet für:
Klausuren
Teamentwicklungs-Workshops
Schnittstellengespräche
Übergabegespräche
Halt 5
Resonanzradar
Was sich zusammenbraut, bevor es sichtbar wird.
In sicherheitskritischen Berufen hat psychische Belastung direkte operative Konsequenzen. Ein Lokführer der schon lange innerlich nicht mehr dabei ist. Ein Team das nicht mehr miteinander spricht. Eine Führungskraft die das längst spürt aber nicht weiß wo sie anfangen soll.
Das Resonanzradar ist ein strukturiertes Befragungsformat. Ich führe vertrauliche Einzelgespräche mit Mitarbeitenden und bereite die Ergebnisse anonymisiert für das Management auf. Es bekommt so ein klares Bild davon, wo das Team gerade steht.
Halt 6
Digitale Assessments im Recruiting
Bahnberufe stellen besondere Anforderungen.
Stressresistenz, Konzentration unter Monotonie, Eigenverantwortung wenn niemand zuschaut. Das sind keine alltäglichen Eigenschaften, sie im Interview zu sehen ist fast unmöglich. Und gerade weil die meisten Einsteiger heute Quereinsteiger sind, lohnt es sich genau hinzuschauen, bevor eine teure Ausbildung beginnt.
Die digitalen Assessments von Thomas International (Verhalten, Persönlichkeit, Begabung, Emotionale Intelligenz) liefern kein absolutes Urteil, sondern ein Bild davon, wo jemand stark ist, wo die Person Unterstützung braucht und ob die Grundvoraussetzungen für einen sicherheitskritischen Beruf vorhanden sind. Diese Einschätzung lässt sich mit dem Kontext von Bewerbungsunterlagen und Bewerbungsgesprächen vervollständigen, damit dann ein fundierteres Bauchgefühl entsteht, welches am Ende noch immer über eine Einstellung entscheidet.
Als Partner von Thomas International in Österreich setze ich diese Tools gezielt im Bahnrecruiting ein.
Ihre nächste Fahrt
Der nächste Schritt ist ein Gespräch.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass meine Dienstleistungen auch für Sie wertvoll sein könnten, reden wir!
Referenzen